Wo steht das Gebäude energetisch?
Ausgangspunkt ist eine Bestandsaufnahme von Gebäudehülle, Anlagentechnik und bisherigem Verbrauch – die Grundlage für jede weitere Entscheidung.
Welche Maßnahmen sind sinnvoll, und welche zuerst?
Das hängt vom Gebäude ab. Eine Gesamtbetrachtung verhindert, dass einzelne Maßnahmen isoliert und in ungünstiger Reihenfolge umgesetzt werden.
Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen Gebäudehülle und Anlagentechnik?
Eine gedämmte Hülle verändert den Wärmebedarf und damit die passende Auslegung der Heizungsanlage – deshalb werden beide Bereiche gemeinsam betrachtet, nicht getrennt.
Welche Förderprogramme kommen infrage?
Je nach Maßnahme unter anderem Programme der KfW, des BAFA oder der IFB Hamburg. Die konkrete Förderfähigkeit wird projektbezogen geprüft, eine Zusage wird nicht pauschal gegeben.
Wann ist ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) sinnvoll?
Immer dann, wenn mehrere Maßnahmen sinnvoll aufeinander abgestimmt und zeitlich geordnet werden sollen, statt einzeln entschieden zu werden. Ein iSFP lohnt sich aber auch bei Einzelmaßnahmen: Wird zum Beispiel nur das Dach saniert, erhöht ein zugrunde liegender Sanierungsfahrplan häufig die Fördersätze (iSFP-Bonus).
Wann wird eine Heizlastberechnung benötigt?
Wenn die Heizungsanlage im Zuge der Sanierung erneuert oder neu dimensioniert werden soll – aber auch dann, wenn die Anlage unverändert bleibt: Eine gedämmte Gebäudehülle senkt den Wärmebedarf der Räume, und die neu berechnete Heizlast bildet die Grundlage für einen anschließenden hydraulischen Abgleich (eigenständige, separate Leistung).
Welche Berechnungen und Nachweise werden begleitet?
Je nach Vorhaben unter anderem Heizlastberechnung, Wärmebrückenbewertung, Luftdichtheitsmessung und – bei Verkauf oder Vermietung – der Energieausweis.
